Manifest gegen das Böse

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Es gibt Gruppen deren Glaube sie glauben lässt im Sinne des Guten zu handeln, während sie in Wirklichkeit durch ihre Taten die aktuellen Lebensbedingungen und Zukunftschancen unserer Zivilisation verschlechtern.

Wir haben Gruppierungen und Seilschaften des Schwachen, Schlechten und Bösen in zu vielen entscheidenden Institutionen unseres Landes.

Wir müssen unsere Ämter, unsere Ministerien, unsere Firmen und unsere Parteien von den schlechten Menschen befreien.

Schlechte Menschen sind böse Menschen - und böse Menschen bekämpfen gute Menschen.

Das Wort "Gutmensch" ist gar ein Schimpfwort geworden, soweit hat sich das Böse schon ausgebreitet.

Es gilt schon als schlecht, auch nur zu versuchen gut zu sein - soweit hat sich das Böse schon ausgebreitet.

Das Böse ist einfach, verlockend und verspricht schnellen Erfolg. Das Böse ist Teil der Natur des Menschen.

Doch obwohl jeder von uns die Tendenz zum rücksichtslosen, eigennützigen und bösen Handeln in seinen Genen trägt, können wir uns doch für das Gute entscheiden.

Das Gute ist eine Idee.

Das Gute ist ein Traum.

Das Gute ist eine Hoffnung.

Das Gute ist ein Ziel.

Das Gute ist ein Ideal.

Das Gute ist ein Ideal, das unweigerlich zu Grunde geht sobald wir aufhören danach zu streben und uns Kraft unseres Geistes und unseres Körpers dafür einzusetzen.

Ich möchte hier nicht über die Motive und die Rechtfertigungskonstrukte der Bösen sprechen, sondern werde wieder und immer wieder darauf hinweisen, dass wir das Böse nicht ignorieren können - denn wenn wir das Böse ignorieren wird das Böse unsere Ignoranz ausnutzen und uns alle versklaven und in den Untergang treiben. Das Böse braucht keinen Grund um böse, niederträchtig, gnadenlos, gewalttätig, hinterhältig, unterdrückerisch, rücksichtslos und brutal zu handeln - das Böse tut Böses weil es möglich ist.

Ziel der Zivilisation ist es also das Böse unmöglich zu machen und möglichst vielen Menschen möglichst viel Glück zu bescheren.

Da das Böse ein Teil von uns allen ist, müssen wir Wege finden damit umzugehen, müssen es spielerisch ausleben, damit es in der Realität keinen Schaden mehr anrichten kann.

Doch während ich diese Zeilen schreibe und während du diese Zeilen liest mehren sich die Ränke des Bösen und füllen sich die Reihen der grausamen Vollstrecker des Übels.

Rofl. Lol.

Lachen muss sein, hilft uns aber nicht das Böse zu bekämpfen. Ich bin kein religiöser Eiferer, kein Kapitalist, kein Kommunist, kein Faschist und kein fanatischer Extremist - sondern ein Futurist. Und in allererster Linie bin ich ein Mensch. Und ich möchte gerne in einer friedlichen, freudigen und fantastischen Gesellschaft leben wie sie bei uns noch niemals existiert hat. Ich weiss nicht wie die Zukunft aussehen wird, doch ich weiss, dass sie nicht besser als das Heute wird, wenn wir dem Bösen nicht mit absoluter und unerschrockener Entschlossenheit entgegentreten.

Wir müssen alle Menschen die der Gesellschaft durch ihre Handlungen absichtlich oder unabsichtlich Schaden zufügen aus den wichtigen Positionen unserer Gesellschaft verdrängen und durch Menschen bei denen das Wohl und Glück aller Menschen einen hohen Stellenwert hat ersetzen. Hierbei ist eine ausreichende moralische Bewusstseinsentwicklung besonders zu beachten. Es geht nicht darum den perfekten Menschen zu erschaffen, aber es geht doch um den Versuch mehr Menschen zu mehr Glück zu verhelfen und das Leiden aller Lebewesen zu minimieren.

Freiheit und Zivilisation sind kein fertiges Produkt - Freiheit und Zivilisation sind ein Prozess - den wir jeden Tag durch unsere Handlungen beeinflussen und somit letztendlich zu einer evolutionären Entwicklung werden lassen können. Zivilisation ist nicht das was wir bisher erreicht haben, Zivilisation ist ein Ziel - und zwar ein Ziel das wir JEDEN TAG und JEDEN ZENTIMETER gegen die Barbarei des Bösen verteidigen müssen, denn sobald wir uns auch nur einen Tag auf dem Berg unserer vermeintlich großen Taten ausruhen und selbstgefällig glauben jetzt wäre alles getan, sobald wir uns zurücklehnen und das Schlachtfeld des Lebens sich selbst überlassen, sobald wir glauben "es wird schon alles gut werden", sobald wir denken unsere Handlungen spielten sowieso keine Rolle für die Entwicklung der Gesellschaft und der großen Gemeinschaft der Menschheit, sobald wir aufgeben an unseren Traum von Freiheit und Frieden zu glauben und ihn in all unseren Taten, Worten, Liedern, Texten und Bildern zu verkünden, sobald wir das tun - wird sich das Böse händereibend auf die von den Guten errichteten Werke stürzen und sie sich zu eigen machen, sobald wir es zulassen wird das Böse alles Gute in rasender Geschwindigkeit vernichten, für das so viele gute Menschen seit so vielen Generationen gekämpft haben - sobald wir den Bösen erlauben in unserer Mitte zu leben und unsere Brüder und Schwestern auszubeuten, zu erniedrigen, auszunutzen, zu versklaven und zu vernichten - sobald wir den Bösen auch nur einen Tag erlauben ihre Netzwerke des Hasses und der Habgier zu weben und Mauern des Misstrauens zwischen den Menschen zu errichten, sobald wir dem Bösen auch nur eine einzige Hand reichen wird es diese ergreifen und uns daran nach allen Regeln der Kriegskunst in den Abrund reissen. Und das ohne jeden Grund. Einfach so. Weil es geht. Weil unser evolutionäres Überlebensprogramm noch auf "gnadenlos, gemein und grausam" konditioniert ist - mit einer solchen Programmierung ist aber keine Zivilisation möglich. Wenn wir also eine Zivilisation wollen, dann müssen wir bereit sein zu versuchen das Programm unserer Verhaltensweisen zu ändern. Das heisst nicht das wir perfekt sein müssen, aber das bedeutet dass wir mir hoher Aufmerksamkeit und Sorgfalt unsere eigenen Gedanken, Gefühle, Handlungen und Motive beobachten müssen, um in den Momenten, in denen das Böse die Kontrolle über unser Handeln übernehmen will schnell genug reagieren zu können um die Handlungen des Bösen auf spielerische Art und Weise auszuleben anstatt unserer Umwelt ernsthaften Schaden zuzufügen. Es ist dabei wichtig, dass wir das Böse in uns nicht verstecken und unterdrücken, sondern dass wir es im Gegenteil ins öffentliche Bewusstsein rücken und Wege finden es auf ungefährliche Art und Weise auszuleben, solange es noch ein Teil von uns ist, was wahrscheinlich noch für mehrere Generationen der Fall sein wird.

Um überhaupt eine Chance zu haben die Zivilisation zu erreichen, sind viele Menschen immer wieder auf die gleichen Grundvoraussetzungen für eine positive Entwicklung des Menschen gekommen, ich möchte hier nur ein paar wenige erwähnen die mir gerade einfallen.

Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Wir brauchen keine Soldaten, Fabrikarbeiter und Kassiererinnen mehr, wir brauchen Wissenschaftler, Forscher, Erfinder, Tüftler und Ingenieure. Auch die sogenannten "Arbeitslosen" sind ein Gerücht, denn es gibt mehr als genug zu tun, nur eben nicht in den bestenfalls sinnlosen, meistens jedoch sogar kontraproduktiven Tätigkeiten die heutzutage als "Arbeit" angepriesen werden. Jeder Soldat ist ein verlorener Forscher. Jeder Fabrikarbeiter ist ein verlorener Erfinder. Jede Kassiererin ist eine verlorene Nobelpreisträgerin und jeder Arbeitslose kann ein Wissenschaftler sein. Die Menschheit ist ein Autodidakt, wir haben uns alles selber beigebracht, von Feuerstein und Speer bis zu weltumspannenden Satellitensystemen und dem Internet, doch wir sind noch lange nicht am Ziel angekommen, und deshalb brauchen wir jetzt mehr als nur ein paar wenige Wissenschaftler - wir brauchen Millionen von Forschern und Erfindern - und jeder Mensch dem wir auch nur einen Tag länger eine geistesbetäubende und kreativitätszerstörende Tätigkeit zumuten ist ein Mensch der uns fehlt, ist die helfende Hand die wir brauchen um das zu schaffen wozu wir vor tausenden von Jahren aufgebrochen sind. Und jetzt wollt ihr auf halber Strecke aufgeben? Ihr wollt einfach das Handtuch werfen und der Barbarei des Bösen unsere gesamten Errungeschaften zum Fraß vorwerfen auf dass sie sich mit den zweckentfremdeten, genialen Erfindungen unserer Vorfahren gegenseitig zerfleischen und vernichten?

Wir müssen jeden Euro in Bildung, Wissenschaft und Forschung stecken, selbst wenn wir dafür weniger essen müssten - Erkenntnis ist die wichtigste Nahrung. Bevor wir aber das Essen einstellen gibt es eine lange Liste weitaus sinnloserer Tätigkeiten die wir zu Gunsten der Zukunft unserer Gesellschaft streichen können und müssen. Jegliche Aufgabe die maschinell automatisiert werden kann, soll so schnell wie möglich auch automatisiert werden - wozu eine Kassiererin wenn man garkeinen Supermarkt braucht? Wir können theoretisch unsere Wunschnahrung jeden Tag von einer automatischen Flugdrone ans Fenster geliefert bekommen, direkt von den Erzeugern, bzw. über nach den Prinzipien von Insektenstaaten organisierte Dronen-Netzwerke. Aber ich möchte hier nicht in Details versinken, es geht schlicht und ergreifend um den Willen zur Bildung. Wir können alle noch was lernen, wir können alle noch schlauer werden, persönlich und als Gemeinschaft - ja - es gibt für uns alle noch sehr viel zu lernen. Deshalb muss jeglicher Gewinn und Überschuss den unsere Gesellschaft produziert in weitere Bildung und Forschung gesteckt werden. Und das bedeutet auch, dass alle Dinge die der Bildung schaden gestrichen werden müssen - weltweit. Und was bringt es der Bildung der Welt wenn wir Waffen herstellen mit denen Schulen bombardiert werden und Kinder in den Krieg ziehen anstatt zu kleinen Forschern zu werden? Wir müssen also die Waffenproduktion dramatisch reduzieren und auf lange Sicht eine waffenfreie Welt anstreben - dazu ist folgendes zu bedenken: ein gebildeter Forscher kann jederzeit aus fast jedem beliebigen Ausgangsmaterial Waffen herstellen. Waffenproduktion ist vergleichweise trivial, denn das Ziel ist banale Zerstörung. Und selbst trickreiche Waffen sind doch lächerliches Spielzeug im Gegensatz zu den großen Werken zu denen wahrer Erfindergeist in der Lage ist. Nur weil wir aufhören Waffen in Pistolen- und Panzerfabriken zu produzieren werden wir also nicht wehrloser, im Gegenteil, mit jedem Soldaten der zum Forscher wird werden wir stärker als je zuvor - denn Wissen ist Macht. Wissen ist die einzig wahre Macht, die einzige Macht die uns aus unserer erbärmlichen planetaren Gesamtsituation in eine lebenswerte Zukunft führen kann. Und deshalb müssen wir jegliche Förderung der Rüstungsindustrie sofort einstellen und jegliche Form von Waffenexporten gesetzlich verbieten - komplett paranoide Angstnaturen können ja noch ein paar Waffen für den Hausgebrauch herstellen und sich damit in ihren Häusern einschließen bis die jüdisch-islamischen RussenChinesenAliens mit ihren TerrorNaziUfos von der dunklen Seite des Mondes kommen - - also für immer - denn die kommen nicht.

Des weiteren müssen wir jede Form der modernen und sauberen Energienutzung unterstützen, weniger indem wir sie subventionieren, als vielmehr dadurch dass wir jegliche Verträge die uns an veraltete und schädliche Technologie binden auflösen - jeder der versucht ökosozial verträgliche Energieformen zu verhindern oder hinauszuzögern handelt schändlich und schädlich gegen die Gemeinschaft und muss als freiwillige oder fahrlässige Marionette des Bösen bekämpft werden. Nur weil Menschen bezeugen "nur das Beste" zu wollen, heisst das noch lange nicht dass sie keine Handlanger des Bösen sind. Das Böse kann lächeln, gut gekleidet sein, perfekte Manieren haben und sogar deine Seele streicheln und dein Herz erweichen - um dich auszunutzen - oder auch einfach nur aus Spass an möglichst extremen Möglichkeiten menschlicher Handlungsoptionen.

Woher wisst ihr nun das ich nicht Böse bin?

Ich bin böse.

Auch.

Aber nicht nur.

Ich bin auch gut.

Und ich habe ein Ideal und eine Definition für dieses Ideal.

Mein Ideal ist: das Gute.

Und das Gute habe ich ohne Anspruch auf vollkommene Perfektion folgendermaßen definiert:

Gute Handlungen sind Handlungen deren Auswirkungen den meisten Menschen das meiste Glück bringen.

Oder in der universelleren Variante:

Gute Handlungen sind Handlungen deren Auswirkungen den meisten Lebewesen das meiste Glück bringen.

Oder in der kurzen Varianten:

Gut ist was den meisten Menschen das meiste Glück bringt.

Tja, so einfach kann das sein. Auf dieser Annahme basiert der größte Teil meiner theoretischen Modelle, obwohl ich natürlich gelegentlich auch komplett gegenteilige Modelle betrachte um daraus zu lernen. Und durch eine solche Betrachtung außerhalb der Reihe kam ich auch überhaupt erst auf "das Böse". Und jetzt ist mir klar geworden, dass es "das Böse" wirklich gibt, und dass wir es bekämpfen müssen, denn die Beseitigung bzw. Bändigung des Bösen im Menschen bringt den meisten Menschen das meiste Glück. Klar, das Ausleben des Bösen in uns muss gewährleistet sein damit es sich nicht anstaut und explodiert, das Böse braucht also sozusagen Spielplätze auf denen es sich austoben kann - das kann im Sport, bei Computerspielen oder auch beim Sex passieren (wenn alle Beteiligten mal wieder Lust haben so richtig "böse" zu sein und die SPIELregeln vorher klar sind gibt es gegen "bösen" Sex vom Standpunkt des Guten überhaupt nichts einzuwenden, alle Beteiligten werden dadurch glücklicher und die anderen Menschen auch, da das Böse spielerisch auselebt wurde). Ob Sport, Sex oder sonstige Spiele - eine der großen Aufgaben des Menschen in der Massengesellschaft ist es zu lernen seine Triebe auf eine nachbarschaftsverträgliche Art und Weise auszuleben.

Gut ist was den meisten Menschen das meiste Glück bringt.

Und deshalb sind Kriege nicht gut - für jeden Krieg hätte es eine Lösung geben können die mehr Menschen Glück gebracht hätte. Kriege sind Werke des Bösen und müssen mit allen Mitteln verhindert werden, notfalls mit Krieg - womit wir bei einer der berühmtesten Dilemma-Fragen aller Zeiten angekommen wären: Gibt es einen guten Krieg?

Gut ist was den meisten Menschen das meiste Glück bringt.

Wenn also ein Krieg mehr Menschen Glück bringt, als wenn man ihn nicht führt, dann ist es ein guter Krieg?

Aber halt - wenn wenn man obige Definition von Gut genau anwendet, dann reicht das noch nicht - es muss etwas nicht nur allen Menschen mehr Glück bringen als etwas anderes, sondern es muss allen Menschen das meistmögliche Glück bringen. Ein Krieg kann also nur unter folgender Bedingung gut sein:

Ein Krieg kann nur Gut sein, wenn er den meisten Menschen das meistmögliche Glück bringt - wenn es also tatsächlich keine bessere Lösung gibt.

Aber gut, lassen wir das ganze Gerede vom Krieg. Wie ich schon erwähnte liegt die wahre Macht nicht in den Waffen, sondern im Wissen - aber wenn es sein muss - und es muss anscheinend gelegentlich noch sein - dann "kriegen" wütende Sandkastendiktatoren des Bösen halt was auf die Finger. So sieht's aus. Also, legt euch nicht mit den Rainbow-Hooligans an! Denn wir kämpfen für das Gute und vernichten das Böse!

Hätte ich ja nicht gedacht, dass die Welt wirklich so einfach ist. Nach Jahren des Nachdenkens kommt man dann auf die einfachsten Standardparolen zurück - nur mit einer völlig neuen Betrachtungsweise.

So, irgendein Vielodoof hat jetzt bestimmt noch was zu meckern, oder?

Ah, ja, das hat ja nicht lange gedauert, da hinten meldet sich schon einer - bitte treten Sie vor!

"Deine Definition hat noch eine wichtige Lücke! Du sagst alles was nicht Gut ist, ist Böse. Du sagst Gut ist was den meistmöglichen Menschen das meistmögliche Glück bringt. Aber du sagst nicht was Glück ist!"

Sapperlot! Einer hat's gemerkt...

Glück sind gute Gefühle. Glück ist wenn du dich gut fühlst und wenn es dir gut geht. Glück ist zu gewissen Graden sogar heute schon wissenschaftlich erfassbar, und irgendwann sicher auch messbar. Glück ist ein Haufen Moleküle - aber dieser Haufen kommt nicht von ungefähr, sondern er wird durch glücksfördernde Umgebungsumstände ausgelöst - und obwohl die Natur ziemlich schlechte Kniee, Zähne, Wirbelsäulen und DNA-Kopiergeräte designt hat sie beim Glück-System anscheined alles richtig gemacht. Wir fühlen uns am wohlsten, wenn unsere Umgebungsvariablen ideale Entwicklungsbedingungen bieten, und wir fühlen uns schlechter, wenn unsere Lebensumstände der Ausschöpfung unseres Potentials schaden. Wir erhalten also mehr gute Gefühle je mehr unserer Bedürfnisse erfüllt werden, das fängt bei einfachen Dingen wie Atemluft, Nahrung und Wärme an und setzt sich über komplexere Dinge wie "Sicherheit vor Gefahren", Geborgenheit und "Anerkennung in der sozialen Gruppe" fort. Über die Funktionen und Facetten des Glücks lassen sich problemlos ganze Bücher füllen, aber ich möchte es für jetzt bei dieser kurzen Definition belassen: Unsere Körper signalisieren uns gute Entwicklungsbedingungen durch gute Gefühle. Und gute Gefühle sind Glück. Wie gehabt, es gibt keine letzte Antwort, und somit auch keine letzte Definition für die Ziele einer zivilisierten Gesellschaft, aber mit dieser Definition können wir schon sehr viele Ziele erreichen die uns der Zivilisation sehr viel näher bringen als wir heute sind.

Des weiteren muss ich das Rad ja nicht neu erfinden, es gibt ja praktischerweise schon ein so wunderschönes, idealistisches Werk wie die Charta der Menschenrechte der Vereinten Nationen:

Hatte ich da noch was wichtiges Vergessen?

Ja! Eine dominante Form der "Netzwerke des Bösen" ist die "organisierte Kriminalität" und die daraus resultierende Korruption in Politik, Justiz und Polizei, und der daraus resultierende Verfall von Staat und Gesellschaft in eine Form der totalen Verwahrlosung und des omnipräsenten Grauens und Elends. Das bedeutet, dass bei der Bekämpfung des Bösen die Beseitigung der organisierten Kriminalität ganz oben auf der Liste steht, und zur Beseitigung dieses Problems äußerst trickreiche, intelligente, überlegte, überlegene und innovative Ideen und Denkweisen gefordert sind. Meine einfachste Idee besteht im Entzug der Profitmöglichkeiten für mafiöse Organisationen. Das meiste Geld verdient die Mafia mit Drogenhandel und Frauenhandel. Die Gewinne aus dem Drogenhandel lassen sich auf denkbar einfache Weise zum Guten wenden: Legalisierung. Alle Drogen müssen legalisiert werden, der Staat erhält Steuern auf den Handel und kann damit locker die Hilfe für die so oder so existierenden Problem-Junkies finanzieren und den restlichen Gewinn in Bildung und Forschung investieren. Win-Win-Win-Win. Mehr Geld für den Staat, weniger Geld für die Mafia, bessere Laune für die Menschen - und zusätzlich freiwerdende Ressourcen aus den ganzen Drogenmafiabekämpfungsabteilungen aus aller Welt, die sich von nun an damit beschäftigen können moderne Sklavenhändler zu jagen.

Ich fasse also nochmal alles in kurzen Stichpunkten zusammen:

  1. Gut ist, was den meistmöglichen Menschen das meistmögliche Glück bringt.
  2. Das Ziel ist Zivilisation.
  3. Das Böse existiert.
  4. Das Böse muss bekämpft werden.
  5. Der organisierten Kriminalität muss das Geld entzogen werden.
    1. Drogen legalisieren.
    2. Menschenhandel bekämpfen.
  6. Alle gesellschaftlichen Ressourcen müssen in Bildung, Forschung und Wissenschaft investiert werden.
    1. Bildung, Bildung, Bildung.
    2. Forschung, Forschung, Forschung.
  7. Kontraproduktive Industriezweige müssen abgeschafft werden und möglichst viele unkreative Tätigkeiten müssen automatisiert werden.
    1. Waffenexporte gesetzlich verbieten.
    2. Jeder Soldat ist ein verlorener Forscher.
    3. Jeder Fabrikarbeiter ist ein verlorener Erfinder.
    4. Jede Kassiererin ist eine verlorene Nobelpreisträgerin.
    5. Jeder Arbeitslose kann ein Wissenschaftler sein.
    6. Die Menschheit ist ein Autodidakt.
  8. Das Böse in uns kann spielerisch ausgelebt werden ohne Schaden anzurichten, und es muss ausgelebt werden um das innere Gleichgewicht zu halten.
    1. Deswegen spiele ich jetzt World of Padman :D


Gut ist, was den meistmöglichen Menschen das meistmögliche Glück bringt.



Kommentare? gut@ooommm.org!

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