Ökodorf Siebenlinden
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Offizielle Website: siebenlinden.de
Der Weg zur Mitgliedschaft
Der Weg zum Dorf-Bewohner ist im Ökodorf Sieben Linden mit ein paar "Hürden" verbunden.
- 1. Gemeinschaftsseminar, für alle offen, begrenzte Plätze, Seminarkosten
- 2. Gemeinschaftsseminar nur auf Einladung
- 3. Beitritt - Beitritts-Zahlung/Einstiegsgeld?
- Genossenschaftsanteile von mindestens 11.000.- €
Was will uns diese Werbesendung sagen?
Einerseits müssen sich Gemeinschaften vor zerstörerischen "Elementen" schützen und deshalb ist es sinnvoll vorher Gemeinschaftskurse zu machen um die "Neuen" zu "testen" - wer sich komplett asozial verhält kommt so garnicht erst in die Gemeinschaft rein.
Andererseits stellt die Gemeinschaft sich als "Eine Gemeinschaft für Alle" dar, es sollen alte Menschen dort Leben können, der erste Pflegefall lebt dort, der erste behinderte Mitbewohner ist eingezogen - es wird also schon ein "Friede, Freude, Eierkuchen"-Bild vermittelt - alle dürfen mitmachen - ausser: Arme.
Wer keine 11.000.- € auftreiben kann, kommt auch nicht an Bord der "Arche Noah"?
Man könnte das als weiteren Test sehen - wer zu blöd ist in unserer Überfluss-Gesellschaft 11.000.- € aufzutreiben, der ist auch zu blöd ein wertvolles Mitglied unserer Gemeinschaft zu werden. Harter Test - aber da könnte was dran sein.
Tja, für Systemverweigerer wie mich ist das also nix - ich habe mich halt immer weitgehend einer monetären Verwertung meines Lebens entzogen.
Der Preis der Freiheit: 11.000.- €.
Krass.
Aber dennoch verständlich.
Krasse Zeiten.
Soap Opera Alarm unter den Linden = Aprilscherz
ACHTUNG: Das ganze war wohl ein Aprilscherz - und ich bin voll reingefallen, hier meine Original-Reaktion zum Zwecke des Amüsierens:
WHUT?!?! WTF?! SOAP-OPERA-ALARM oder GEILE IDEE oder CASH-FLASH?
- Laut dieser Nachricht von der Hauseigenen Webseite siebenlinden.de zahlt das ZDF allen Bewohnern vom Ökodorf Siebenlinden für die nächsten drei Jahre ein Grundeinkommen von ca. 1200.- € pro Person pro Monat und baut ein eigenes Strohballenhaus-Studio für die Halb-Reality-Fernsehserie "Konny im Glück".
Die Sieben-Linden-Straße?
Nun, lästern kann jeder, und ich besonders - aber wenn mir jemand ein Haus baut, allen meinen Freunden 3 Jahre lang Geld gibt und gleichzeitig noch viele Multimediale Produktionsoptionen eröffnet werden - dann sage ich auch: ja.
Desweiteren könnte eine Öko-Dorf-Soap-Opera doch sehr positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.
Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Idee. Super Sache. Leider bin ich nicht dabei und verende hier im Berliner Smog ;(
Genug Selbstmitleid - es gibt ja auch noch andere Communities - mich interessiert sowieso am meisten die landwirtschaftliche Selbstversorgung.